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Wirkungsweiße von Oben nach Untern / vom Geist in die Materie

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 Sven
(@sven)
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Themenstarter
 

Unterscheidung der Bewegungsrichtung vom Geistigen (Oben) oder von der Materie her (Unten)

 

Beispiel: Beziehung Mensch und Tier:
Ein recht, vielleicht banal wirkendes Beobachtungsfeld, für die Unterscheidung von der Bewegungsrichtung der Führung, bietet sich im Umgang mit Tieren. Wenn man z.B. einfach mal einen Hundebesitzer studiert, wie er Führung und Verantwortung für seinen Vierbeiner übernimmt, kann man recht deutlich sehen wo der Ansatzpunkt der Erziehung liegt.
Jeder kennt das Bild vom an-der-Leine-zerrenden Kampf, des Hundehalters, welcher seinen Willen durchzusetzen will, wenn die Triebe des Hundes ihn auf eine heiße Fährte gelockt haben und er dieser instinkthaft nachjagen will. Es mutet dann teilweise krampfig und unbeholfen an, wenn sich der Mensch auf das Niveau des Tieres begibt und auf der körperlichen Ebene versucht ihn zu züchtigen und seinen Willen gewaltsam überzustülpen zu wollen.
Bei anderen Hundebesitzern kann sogar beobachten das der Hund dauerhaft an der Leine zieht und seinen Willen durchsetzt, da das Herrchen ihm fast untertänig folgt und man sich ernsthaft fragen muss „Wer geht hier mit wem Spazieren?“
Dies wären deutliche Bespiele für die Bewegungsrichtung von Unten; man will in der Materie / im Körper ansetzen um seinen Willen durchzusetzen oder lässt sich sogar vom Tier lenken und ordnet sich und einen Gedanken größtenteils unter.

Ein edleres und geordneteres Bild kann man wahrnehmen wenn man beobachtet wie der Hund, sitzend an der Ampel, schon zu seinem Herrschen hoch schielt in Erwartung wann das Zeichen kommt das es weitergeht. Oft kann man bei diesen Hundebesitzern auch eine souveräne Ruhe wahrnehmen welche in der Sicherheit gründet das der Hund gut in Kontakt mit den Kommandos ist und die Triebe zweitrangig werden. Die Führung ist klar zu erkennen und man kann sich vertrauensvoll in dieses Feld begeben.

Der Mensch nutzt dann das erworbene Wissen das z.B. der Hund ein Rudeltier ist welches dem sogenannten Alphatier folgt und sich diesem unterordnet. Z.B. über die pawlowsche Konditionierung werden die Triebe so erzogen das der Mensch nach seinen Gedanken und Vorstellungen den Hund erzieht und somit ganz klar die Vorstellung und vielleicht auch ein Entwicklungsziel in der Mitte der Beziehung zwischen Mensch und Tier steht.

 
Veröffentlicht : 01/11/2023 9:13 am
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